Der Atem der Erde

Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten, wie wir ihn kennen, erst bewohnbar gemacht. “Universum” erzählt mit “Der Atem der Erde” die Geschichte der Erde aus der Perspektive jenes Elements, das hinter (fast) allen Lebensformen steckt – seien es Rieseninsekten, Dinosaurier im Miniaturformat oder Fische, die an Land gehen.

Sauerstoffatom

Sauerstoffatom

Diese Dokumentation zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten. Und verrät, weshalb man beim Ansehen dieser Dokumentation wahrscheinlich dasselbe Sauerstoffatom einatmet wie Dschingis Khan mehr als tausend Jahre zuvor. Das österreichisch-britische Gestalterduo Alfred Vendl und John Capener beschritt für dieses Filmprojekt in vielerlei Hinsicht Neuland. “Jeder weiß natürlich, dass alles um uns aus Atomen aufgebaut ist”, erklärt John Capener. “Aber für die meisten von uns besteht kein unmittelbarer Bezug zwischen unserer und der atomaren Welt. Wir haben mit diesem Film versucht, genau diesen Bezug herzustellen.”

Diese Dokumentation zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten. Und verrät, weshalb man beim Ansehen dieser Dokumentation wahrscheinlich dasselbe Sauerstoffatom einatmet wie Dschingis Khan mehr als tausend Jahre zuvor. Das österreichisch-britische Gestalterduo Alfred Vendl und John Capener beschritt für dieses Filmprojekt in vielerlei Hinsicht Neuland. “Jeder weiß natürlich, dass alles um uns aus Atomen aufgebaut ist”, erklärt John Capener. “Aber für die meisten von uns besteht kein unmittelbarer Bezug zwischen unserer und der atomaren Welt. Wir haben mit diesem Film versucht, genau diesen Bezug herzustellen.”Diese Dokumentation zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten. Und verrät, weshalb man beim Ansehen dieser Dokumentation wahrscheinlich dasselbe Sauerstoffatom einatmet wie Dschingis Khan mehr als tausend Jahre zuvor. Das österreichisch-britische Gestalterduo Alfred Vendl und John Capener beschritt für dieses Filmprojekt in vielerlei Hinsicht Neuland. “Jeder weiß natürlich, dass alles um uns aus Atomen aufgebaut ist”, erklärt John Capener. “Aber für die meisten von uns besteht kein unmittelbarer Bezug zwischen unserer und der atomaren Welt. Wir haben mit diesem Film versucht, genau diesen Bezug herzustellen.”

Antoine Laurent Lavoisier

Antoine Laurent Lavoisier

Der Film verfolgt die unglaubliche Geschichte eines Sauerstoffatoms über die Jahrmilliarden und die Schlüsselrolle, die er für die dramatischsten Wendepunkte der Erdgeschichte spielt. Die Dokumentation verbindet klassischen Naturfilm, innovative Erzähltechniken und imposante 3-D-Animationen, um anhand verblüffender Beispiele die überraschenden Zusammenhänge zwischen Sauerstoff und der Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten zu zeigen. Eine gestalterische Herausforderung war für Regisseur Alfred Vendl die Inszenierung des Hauptdarstellers, des Sauerstoffatoms: “Wie stellt man etwas dar, das keine für uns optisch wahrnehmbaren Eigenschaften hat? Wir mussten daher eine symbolhafte Darstellung entwickeln, die die wichtigsten Eigenschaften der Atombestandteile widerspiegeln sollte.”

Im Gegensatz zu den berüchtigten Kalotten-Modellen, die man noch aus dem Chemieunterricht kennt, sollte das Sauerstoffatom bei seinen Abenteuern dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen. “Das Atom wird transparent dargestellt, um der Materielosigkeit der Atomhülle Rechnung zu tragen. Und die Elektronen bewegen sich nicht auf durchgehenden Bahnen, sondern blitzen immer nur ganz kurz an verschiedenen Stellen ihrer wahrscheinlichen Aufenthaltsräume auf”, erläutert der habilitierte Chemiker Alfred Vendl das Konzept. “Das Sauerstoffatom erscheint dadurch wie ein lebendiges Energiebündel, was seinen chemischen Eigenschaften ja durchaus entspricht.” Denn Sauerstoff ist ein äußerst reaktionsfreudiges Element. Aber erstaunlicherweise gab es während der ersten Jahrmilliarde nach Entstehung der Erde keinen Sauerstoff in der Luft. Doch dann lernte ein neuer Typ von Bakterien, mit Hilfe von Sonnenlicht Kohlendioxid und Wasser zu zerlegen. Als Abfallprodukt entstand dabei O2, der gasförmige Luftsauerstoff. Und das sollte die Spielregeln auf unserem Planeten für immer ändern. Die großen Schritte der Evolution erfolgten ab diesem Zeitpunkt immer im Gleichklang mit dem mächtigen Molekül. “Sauerstoff enthält eine große Menge Energie”, erklärt Koregisseur John Capener. “Und vor zweieinhalb Milliarden Jahren hat eine unscheinbare Mikrobe einen Weg gefunden, diese Energie freizusetzen. Später haben sie diese Aufgabe im Rahmen von größeren Zellen übernommen, und heute leben die Nachfahren dieser Bakterien als Mitochondrien in jeder Zelle jedes Tieres und auch in jeder unserer Zellen.“

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